Gesamtsanierung Kosten in der Schweiz 2026
Haus komplett sanieren: Kosten, Planung und Foerderung fuer Schweizer Eigenheimbesitzer. Die Gesamtsanierung umfasst typischerweise Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Kueche, Bad, Elektrik, Boeden und Malerarbeiten. Eine gute Planung ist entscheidend: Der GEAK Plus zeigt den energetischen Ist-Zustand und die optimale Sanierungsstrategie. Ein erfahrener Architekt oder Generalunternehmer koordiniert die verschiedenen Gewerke und garantiert Termine und Budget. Die Bauzeit betraegt 4 bis 8 Monate -- planen Sie eine Zwischenloesung fuer die Wohnsituation ein.
Aktualisiert 2026-06 · Regionale Abweichungen bis ±25%
Was kostet Ihr Gesamtsanierung-Projekt?
Richtwert auf Basis Schweizer Marktdaten (SBV/suissetec, Stand 2026-06). Keine verbindliche Offerte — die persönliche Einschätzung berücksichtigt Ihre konkreten Anforderungen.
Preisüberblick Gesamtsanierung
Die Etappierung einer Gesamtsanierung bietet mehrere Vorteile: Steuerliche Optimierung (Kosten auf 2 bis 3 Steuerjahre verteilen fuer maximale Progression), geringere Belastung (Teile des Hauses bleiben bewohnbar), und bessere Liquiditaetsplanung. Die empfohlene Reihenfolge: 1. Gebaeudehulle (Dach, Fassade, Fenster) -- reduziert den Heizwaermebedarf und ermoeglicht eine kleinere Heizung. 2. Haustechnik (Heizung, Lueftung, Elektrik) -- die neue Heizung wird auf den reduzierten Waermebedarf ausgelegt. 3. Innenausbau (Kueche, Bad, Boeden, Malerarbeiten) -- der Feinschliff zum Schluss. Bei dieser Reihenfolge wird jede Massnahme optimal dimensioniert und Doppelarbeiten werden vermieden.
Detaillierte Kostenaufstellung: Gesamtsanierung nach Leistung
Richtwerte je Einzelleistung (Stand 2026-06, inkl. MwSt.). So sehen Sie, welcher Teil eines Gesamtsanierung-Projekts wie viel kostet — statt nur einer Gesamtspanne.
Richtwerte aus der laufend gepflegten Preisdatenbank von handwerker-kosten.ch (Stand 2026-06). Einzelpreise summieren sich nicht 1:1 zum Gesamtprojekt — Anfahrt, Mindestpauschalen und das Zusammenspiel der Arbeiten beeinflussen den Endpreis. Verbindlich ist nur eine Offerte. Wie wir unsere Preise ermitteln.
Was kostet Ihr Gesamtsanierung-Projekt konkret?
Sie haben jetzt die Marktpreise und den Regionalfaktor — der letzte fehlende Wert ist Ihr konkreter Preis. Den holen wir Ihnen gratis von passenden Betrieben aus Ihrer Region, nicht aus dem Ausland. Unverbindlich, in der Regel innert weniger Werktage.
Kostenfaktoren
Diese Faktoren beeinflussen den Endpreis am stärksten:
Gebäudegrösse
Sanierungsumfang
Energetische Massnahmen
Bewilligungen
Baubegleitung
Spartipps
Eine Gesamtsanierung ist komplex, aber mit der richtigen Planung beherrschbar. Starten Sie mit dem GEAK Plus, beauftragen Sie einen erfahrenen Planer und nutzen Sie alle Foerdermoeglickeiten. Die Investition steigert den Immobilienwert, senkt die Energiekosten und verbessert den Wohnkomfort fuer Jahrzehnte. Planen Sie eine Budget-Reserve von 10 bis 15% fuer Unvorhergesehenes ein.
So läuft Ihr Gesamtsanierung-Projekt ab
Eine Gesamtsanierung lohnt sich, wenn mehrere Gewerke gleichzeitig anstehen - so nutzen Sie Synergien (Gerüst, Planung, Förderung) und vermeiden teure Doppelarbeiten. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge: zuerst die Gebäudehülle, dann der Heizungsersatz, zuletzt der Innenausbau.
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1
Bestandsaufnahme mit GEAK Plus
Lassen Sie zu Beginn einen GEAK Plus durch eine zertifizierte Fachperson erstellen. Dieser Gebäudeenergieausweis der Kantone stuft den Ist-Zustand ein und liefert einen Beratungsbericht mit mehreren konkreten Sanierungsvarianten (Gesamtsanierung vs. etappiert), einer Grobkostenschätzung und der sinnvollen Reihenfolge. Er ist in vielen Kantonen Voraussetzung für höhere Fördergelder - die umfassende Gesamtsanierung ohne Etappierung wird ohnehin nur mit vorliegendem GEAK Plus gefördert - und ein verlässliches Planungsfundament. Der GEAK Plus selbst wird in den meisten Kantonen ebenfalls gefördert.
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2
Sanierungskonzept und Reihenfolge festlegen
Planen Sie mit Architekt/in oder Energieberater/in die Etappen in der richtigen Folge: zuerst die Gebäudehülle (Fassadendämmung, Dach bzw. oberste Geschossdecke, Kellerdecke, Fenster), dann der Heizungsersatz, zuletzt der Innenausbau wie Küche und Bad. So senken Sie zuerst den Heizwärmebedarf und können die neue Wärmepumpe kleiner und effizienter dimensionieren. Bei einer umfassenden Gesamtsanierung verlangen viele kantonale Förderprogramme zudem das Erreichen einer bestimmten GEAK-Effizienzklasse nach der Sanierung.
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3
Offerten einholen und vergleichen
Holen Sie pro Gewerk mindestens drei Offerten ein und achten Sie auf vergleichbare Leistungsverzeichnisse (gleiche Materialien, Mengen, Garantien). Bei einer Gesamtsanierung lohnt sich ein gemeinsamer Bauzeitplan, damit die Gewerke (z.B. Gerüst für Fassade, Dach und Fenster) aufeinander abgestimmt sind und das Gerüst nur einmal aufgebaut werden muss. Erteilen Sie jedoch noch keine verbindlichen Aufträge, bevor die Förderzusage vorliegt (siehe nächster Schritt).
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4
Förderantrag VOR Baubeginn einreichen
Reichen Sie das Fördergesuch beim Gebäudeprogramm bzw. der kantonalen Energiefachstelle ein, BEVOR die Bauarbeiten starten - nachträgliche Gesuche werden in der Regel abgelehnt. Warten Sie die schriftliche Förderzusage ab, bevor Sie verbindliche Aufträge erteilen; ein Baubeginn vor der Zusage erfolgt auf eigenes finanzielles Risiko. Die Förderzusage ist üblicherweise rund zwei Jahre gültig. Die Auszahlung erfolgt erst nach Abschluss und kann mehrere Monate dauern.
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5
Baubewilligung und Schutzabklärung
Klären Sie früh bei Ihrer Gemeinde, welches Verfahren gilt: Eine aussenseitige Fassadendämmung oder ein Fensterersatz kann je nach Kanton bewilligungspflichtig sein. Solaranlagen (seit 2026 schweizweit auch Fassaden-PV) und Wärmepumpen sind in der Bauzone hingegen meist nur meldepflichtig (Meldeverfahren mit i.d.R. 30 Tagen Frist) statt baubewilligungspflichtig. Strenger wird es bei Denkmal- oder Ortsbildschutz (z.B. Kernzone, ISOS) - dort kann trotzdem eine Bewilligung nötig sein. Reichen Sie ein allfälliges Baugesuch rechtzeitig ein und kalkulieren Sie die Auflage- und Einsprachefrist in den Zeitplan ein. Bei vermieteten Objekten gelten zudem das Mieterrecht und Formvorschriften (z.B. Mietzinserhöhung bei wertvermehrenden Investitionen nur per amtlichem Formular und mit Begründung; vorgängige Information der Mieterschaft).
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6
Ausführung mit Bauleitung koordinieren
Setzen Sie eine Bauleitung ein, die die Gewerke terminlich koordiniert und die Schnittstellen überwacht (z.B. Heizungsmonteur erst nach gedämmter Hülle, Maler nach Elektro/Sanitär). Dokumentieren Sie den Baufortschritt mit Fotos - diese brauchen Sie ohnehin für die Förderabrechnung und allfällige Gewährleistungsfälle.
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7
Abnahme und Garantieantritt
Führen Sie eine formelle Bauabnahme pro Gewerk durch und halten Sie Mängel im Abnahmeprotokoll fest. Mit der Abnahme beginnt die Garantiefrist; wenn die SIA-Norm 118 vereinbart ist, gilt üblicherweise eine zweijährige Rügefrist (Garantiefrist), während der alle erkannten Mängel jederzeit gerügt werden können, sowie eine Verjährungsfrist von insgesamt fünf Jahren ab Abnahme für verdeckte Mängel (die nach den ersten zwei Jahren sofort nach Entdeckung zu rügen sind). Reichen Sie danach die Förderabrechnung mit allen Belegen ein.
Profi-Tipp: Häufigster Stolperstein: verbindliche Aufträge vergeben oder Bauarbeiten starten, bevor die Förderzusage schriftlich vorliegt - das kostet die Fördergelder. Reichen Sie das Gesuch immer vor Baubeginn ein und warten Sie die Zusage ab, bevor der erste Handwerker anrückt.
Methodik & Datenbasis
Häufige Fragen
Gesamtsanierung nach Stadt
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Hinweise auf abweichende Marktpreise senden Sie bitte über das Kontaktformular. Detaillierte Methodik unter Über uns & Methodik.