Gesamtsanierung in der Schweiz

Gesamtsanierung Kosten in der Schweiz 2026

Aktualisiert 2026-06 handwerker-kosten.ch Redaktion Lesezeit ca. 6 Min. Sorgfältig recherchiert & transparent

Haus komplett sanieren: Kosten, Planung und Foerderung fuer Schweizer Eigenheimbesitzer. Die Gesamtsanierung umfasst typischerweise Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Kueche, Bad, Elektrik, Boeden und Malerarbeiten. Eine gute Planung ist entscheidend: Der GEAK Plus zeigt den energetischen Ist-Zustand und die optimale Sanierungsstrategie. Ein erfahrener Architekt oder Generalunternehmer koordiniert die verschiedenen Gewerke und garantiert Termine und Budget. Die Bauzeit betraegt 4 bis 8 Monate -- planen Sie eine Zwischenloesung fuer die Wohnsituation ein.

CHF 750
Minimum pro m²
CHF 1'500
Durchschnitt pro m²
CHF 2'500
Maximum pro m²
Preise in Zürich

Aktualisiert 2026-06 · Regionale Abweichungen bis ±25%

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Was kostet Ihr Gesamtsanierung-Projekt?

Ihre Schätzung für Gesamtsanierung
CHF —
Durchschnitt CHF —

Richtwert auf Basis Schweizer Marktdaten (SBV/suissetec, Stand 2026-06). Keine verbindliche Offerte — die persönliche Einschätzung berücksichtigt Ihre konkreten Anforderungen.

Illustration zu Gesamtsanierung in der Schweiz
Gesamtsanierung
Schweizer Marktpreise 2026
Budget CHF 750 pro m²
Durchschnitt CHF 1'500 pro m²
Premium CHF 2'500 pro m²

Preisüberblick Gesamtsanierung

Die Etappierung einer Gesamtsanierung bietet mehrere Vorteile: Steuerliche Optimierung (Kosten auf 2 bis 3 Steuerjahre verteilen fuer maximale Progression), geringere Belastung (Teile des Hauses bleiben bewohnbar), und bessere Liquiditaetsplanung. Die empfohlene Reihenfolge: 1. Gebaeudehulle (Dach, Fassade, Fenster) -- reduziert den Heizwaermebedarf und ermoeglicht eine kleinere Heizung. 2. Haustechnik (Heizung, Lueftung, Elektrik) -- die neue Heizung wird auf den reduzierten Waermebedarf ausgelegt. 3. Innenausbau (Kueche, Bad, Boeden, Malerarbeiten) -- der Feinschliff zum Schluss. Bei dieser Reihenfolge wird jede Massnahme optimal dimensioniert und Doppelarbeiten werden vermieden.

Leistungsniveau
Preis in CHF
Einheit
Hinweis
Budget
750
pro m²
Basisleistung
Durchschnitt
1'500
pro m²
Typisches Projekt
Premium
2'500
pro m²
Hoher Anspruch

Detaillierte Kostenaufstellung: Gesamtsanierung nach Leistung

Richtwerte je Einzelleistung (Stand 2026-06, inkl. MwSt.). So sehen Sie, welcher Teil eines Gesamtsanierung-Projekts wie viel kostet — statt nur einer Gesamtspanne.

Detaillierte Gesamtsanierung-Kosten je Einzelleistung in der Schweiz: Minimum, Durchschnitt, Maximum je Einheit, Stand 2026-06.
Leistung Einheit Min Ø Max
Komplette Innensanierung Wohnung (Böden, Wände, Putz, Installationen, Trockenbau, Bodenbeläge) pro m² CHF 750 CHF 1'250 CHF 1'750
Badezimmer-Komplettsanierung (Rückbau, Sanitär, Plättli, Armaturen) pro Bad (5-8 m²) CHF 6'100 CHF 15'000 CHF 20'000
Küche ersetzen / Küchensanierung pro Küche CHF 5'000 CHF 20'000 CHF 45'000
Fassadendämmung (Aussenwärmedämmung WDVS) pro m² Fassade CHF 85 CHF 180 CHF 280
Dach neu eindecken / Dachsanierung pro m² Dachfläche CHF 80 CHF 250 CHF 500
Heizung ersetzen (Luft-Wasser-Wärmepumpe) pro EFH (inkl. Einbau) CHF 30'000 CHF 35'000 CHF 70'000
Fenster ersetzen (inkl. Montage, Dreifachverglasung) pro Fenster CHF 800 CHF 1'500 CHF 3'400
Elektroinstallation erneuern (Komplettsanierung) pro m² Wohnfläche CHF 110 CHF 200 CHF 370

Richtwerte aus der laufend gepflegten Preisdatenbank von handwerker-kosten.ch (Stand 2026-06). Einzelpreise summieren sich nicht 1:1 zum Gesamtprojekt — Anfahrt, Mindestpauschalen und das Zusammenspiel der Arbeiten beeinflussen den Endpreis. Verbindlich ist nur eine Offerte. Wie wir unsere Preise ermitteln.

Was kostet Ihr Gesamtsanierung-Projekt konkret?

Sie haben jetzt die Marktpreise und den Regionalfaktor — der letzte fehlende Wert ist Ihr konkreter Preis. Den holen wir Ihnen gratis von passenden Betrieben aus Ihrer Region, nicht aus dem Ausland. Unverbindlich, in der Regel innert weniger Werktage.

Kostenfaktoren

Diese Faktoren beeinflussen den Endpreis am stärksten:

Gebäudegrösse

Preisrelevant

Sanierungsumfang

Preisrelevant

Energetische Massnahmen

Preisrelevant

Bewilligungen

Preisrelevant

Baubegleitung

Preisrelevant

Spartipps

Etappenweise sanieren
GEAK Plus für Gesamtübersicht erstellen
Fördergelder für energetische Sanierung nutzen

Eine Gesamtsanierung ist komplex, aber mit der richtigen Planung beherrschbar. Starten Sie mit dem GEAK Plus, beauftragen Sie einen erfahrenen Planer und nutzen Sie alle Foerdermoeglickeiten. Die Investition steigert den Immobilienwert, senkt die Energiekosten und verbessert den Wohnkomfort fuer Jahrzehnte. Planen Sie eine Budget-Reserve von 10 bis 15% fuer Unvorhergesehenes ein.

So läuft Ihr Gesamtsanierung-Projekt ab

Eine Gesamtsanierung lohnt sich, wenn mehrere Gewerke gleichzeitig anstehen - so nutzen Sie Synergien (Gerüst, Planung, Förderung) und vermeiden teure Doppelarbeiten. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge: zuerst die Gebäudehülle, dann der Heizungsersatz, zuletzt der Innenausbau.

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    Bestandsaufnahme mit GEAK Plus

    Lassen Sie zu Beginn einen GEAK Plus durch eine zertifizierte Fachperson erstellen. Dieser Gebäudeenergieausweis der Kantone stuft den Ist-Zustand ein und liefert einen Beratungsbericht mit mehreren konkreten Sanierungsvarianten (Gesamtsanierung vs. etappiert), einer Grobkostenschätzung und der sinnvollen Reihenfolge. Er ist in vielen Kantonen Voraussetzung für höhere Fördergelder - die umfassende Gesamtsanierung ohne Etappierung wird ohnehin nur mit vorliegendem GEAK Plus gefördert - und ein verlässliches Planungsfundament. Der GEAK Plus selbst wird in den meisten Kantonen ebenfalls gefördert.

  2. 2

    Sanierungskonzept und Reihenfolge festlegen

    Planen Sie mit Architekt/in oder Energieberater/in die Etappen in der richtigen Folge: zuerst die Gebäudehülle (Fassadendämmung, Dach bzw. oberste Geschossdecke, Kellerdecke, Fenster), dann der Heizungsersatz, zuletzt der Innenausbau wie Küche und Bad. So senken Sie zuerst den Heizwärmebedarf und können die neue Wärmepumpe kleiner und effizienter dimensionieren. Bei einer umfassenden Gesamtsanierung verlangen viele kantonale Förderprogramme zudem das Erreichen einer bestimmten GEAK-Effizienzklasse nach der Sanierung.

  3. 3

    Offerten einholen und vergleichen

    Holen Sie pro Gewerk mindestens drei Offerten ein und achten Sie auf vergleichbare Leistungsverzeichnisse (gleiche Materialien, Mengen, Garantien). Bei einer Gesamtsanierung lohnt sich ein gemeinsamer Bauzeitplan, damit die Gewerke (z.B. Gerüst für Fassade, Dach und Fenster) aufeinander abgestimmt sind und das Gerüst nur einmal aufgebaut werden muss. Erteilen Sie jedoch noch keine verbindlichen Aufträge, bevor die Förderzusage vorliegt (siehe nächster Schritt).

  4. 4

    Förderantrag VOR Baubeginn einreichen

    Reichen Sie das Fördergesuch beim Gebäudeprogramm bzw. der kantonalen Energiefachstelle ein, BEVOR die Bauarbeiten starten - nachträgliche Gesuche werden in der Regel abgelehnt. Warten Sie die schriftliche Förderzusage ab, bevor Sie verbindliche Aufträge erteilen; ein Baubeginn vor der Zusage erfolgt auf eigenes finanzielles Risiko. Die Förderzusage ist üblicherweise rund zwei Jahre gültig. Die Auszahlung erfolgt erst nach Abschluss und kann mehrere Monate dauern.

  5. 5

    Baubewilligung und Schutzabklärung

    Klären Sie früh bei Ihrer Gemeinde, welches Verfahren gilt: Eine aussenseitige Fassadendämmung oder ein Fensterersatz kann je nach Kanton bewilligungspflichtig sein. Solaranlagen (seit 2026 schweizweit auch Fassaden-PV) und Wärmepumpen sind in der Bauzone hingegen meist nur meldepflichtig (Meldeverfahren mit i.d.R. 30 Tagen Frist) statt baubewilligungspflichtig. Strenger wird es bei Denkmal- oder Ortsbildschutz (z.B. Kernzone, ISOS) - dort kann trotzdem eine Bewilligung nötig sein. Reichen Sie ein allfälliges Baugesuch rechtzeitig ein und kalkulieren Sie die Auflage- und Einsprachefrist in den Zeitplan ein. Bei vermieteten Objekten gelten zudem das Mieterrecht und Formvorschriften (z.B. Mietzinserhöhung bei wertvermehrenden Investitionen nur per amtlichem Formular und mit Begründung; vorgängige Information der Mieterschaft).

  6. 6

    Ausführung mit Bauleitung koordinieren

    Setzen Sie eine Bauleitung ein, die die Gewerke terminlich koordiniert und die Schnittstellen überwacht (z.B. Heizungsmonteur erst nach gedämmter Hülle, Maler nach Elektro/Sanitär). Dokumentieren Sie den Baufortschritt mit Fotos - diese brauchen Sie ohnehin für die Förderabrechnung und allfällige Gewährleistungsfälle.

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    Abnahme und Garantieantritt

    Führen Sie eine formelle Bauabnahme pro Gewerk durch und halten Sie Mängel im Abnahmeprotokoll fest. Mit der Abnahme beginnt die Garantiefrist; wenn die SIA-Norm 118 vereinbart ist, gilt üblicherweise eine zweijährige Rügefrist (Garantiefrist), während der alle erkannten Mängel jederzeit gerügt werden können, sowie eine Verjährungsfrist von insgesamt fünf Jahren ab Abnahme für verdeckte Mängel (die nach den ersten zwei Jahren sofort nach Entdeckung zu rügen sind). Reichen Sie danach die Förderabrechnung mit allen Belegen ein.

Profi-Tipp: Häufigster Stolperstein: verbindliche Aufträge vergeben oder Bauarbeiten starten, bevor die Förderzusage schriftlich vorliegt - das kostet die Fördergelder. Reichen Sie das Gesuch immer vor Baubeginn ein und warten Sie die Zusage ab, bevor der erste Handwerker anrückt.

Methodik & Datenbasis

Richtwerte basieren auf öffentlichen Branchen-Tarifen, BFS-Lohndaten und regionalen Kostenfaktoren.
Mindest-/Maximalwerte spiegeln typische Projektbandbreiten wider.
Empfehlung: Für konkrete Vorhaben immer mehrere Offerten vergleichen.

Häufige Fragen

Eine Gesamtsanierung kostet in der Schweiz CHF 150'000 bis CHF 400'000. Standard-Sanierung: CHF 150'000-250'000. Hochwertige Sanierung: CHF 250'000-350'000. Premium mit Erweiterung: CHF 350'000-400'000+. Abzüglich Fördergelder (CHF 20'000-50'000) und Steuerersparnisse (CHF 30'000-80'000) reduziert sich die Nettoinvestition erheblich. Eine Sanierung steigert den Immobilienwert um 15-30%.
Eine Gesamtsanierung dauert 4 bis 8 Monate Bauzeit. Planungsphase: 3 bis 6 Monate. Baubewilligung: 2 bis 4 Monate. Rohbau/Dach/Fassade: 6 bis 10 Wochen. Innenausbau (Elektrik, Sanitär, Böden, Küche, Bad): 6 bis 12 Wochen. Malerarbeiten und Fertigstellung: 2 bis 4 Wochen. Bei bewohnter Sanierung in Etappen kann das Projekt 1-2 Jahre dauern.
Faustregel: Wenn die Sanierungskosten 60-70% eines Neubaus übersteigen, lohnt sich ein Ersatzneubau. Ein Neubau in der Schweiz kostet CHF 3'000-5'000 pro m2 Wohnfläche, also CHF 450'000-750'000 für ein 150-m2-EFH. Für die Sanierung spricht: Kürzere Bauzeit, keine Abbruchkosten, bestehende Baurechte bleiben erhalten, und der emotionale Wert des Gebäudes. Lassen Sie sich von einem Architekten beraten.
Bei einer Gesamtsanierung können Sie alle energetischen Förderprogramme kumulieren: Dachisolation CHF 5'000-15'000, Fassadenisolation CHF 5'000-20'000, Fensterersatz CHF 2'000-8'000, Heizungsersatz CHF 5'000-15'000. Total: CHF 20'000-50'000 Fördergelder. Dazu Steuerabzüge von CHF 30'000-80'000. Ein GEAK Plus (CHF 1'200-2'000, subventioniert) ist die Grundlage für die optimale Förderstrategie.
Bei einer Gesamtsanierung in einem Zug: Nein, planen Sie eine Zwischenmiete ein (3-6 Monate, CHF 1'500-3'000/Monat). Bei etappierter Sanierung: Teilweise möglich, aber mit erheblichen Einschränkungen (Lärm, Staub, kein Bad/Küche zeitweise). Empfehlung: Aussen zuerst (Dach, Fassade, Fenster), dann Heizung, zuletzt Innenausbau. Ein guter Planer minimiert die Bewohner-Belastung.
Die wichtigsten Schritte: 1. GEAK Plus erstellen lassen (Sanierungsstrategie). 2. Architekten oder Generalunternehmer beauftragen. 3. Förderanträge vor Baubeginn einreichen. 4. Baubewilligung einholen. 5. Steuerliche Optimierung planen (Kosten auf 2-3 Jahre verteilen). 6. Budget-Reserve von 10-15% einplanen. 7. Bei bewohnter Sanierung: Reihenfolge und Zwischenlösungen klären.
Ja, in den meisten Kantonen können energetische Sanierungskosten vollständig als Liegenschaftsunterhalt vom Einkommen abgezogen werden. Bei einer Gesamtsanierung von CHF 200'000 und einem Grenzsteuersatz von 30% sparen Sie CHF 60'000 an Steuern. Tipp: Verteilen Sie die Kosten auf 2-3 Steuerjahre, um die Steuerprogression optimal zu nutzen. Wertsteigernde und werterhaltende Anteile müssen unterschieden werden.
In der Regel ja. In Grossräumen wie Zürich (rund +15 %) und der Genferseeregion (rund +20 %) liegen die Preise für Gesamtsanierung über dem Schweizer Durchschnitt, in ländlichen Regionen (z. B. Jura, Emmental) rund 10 % darunter. Ausschlaggebend sind Lohnniveau, Lebenshaltungskosten und lokale Marktdichte – nicht die Arbeit selbst. Die konkreten Werte je Region zeigen die jeweiligen Stadt-Seiten.
Bei Altbauten liegen die Kosten für Gesamtsanierung oft höher als im Neubau: mehr Vorbereitungs- und Anpassungsaufwand, unebene oder beschädigte Substanz und gelegentlich Schadstoffe (z. B. Asbest in Bauten vor 1990) erhöhen den Aufwand. Planen Sie je nach Zustand einen spürbaren Aufschlag auf den Richtwert ein und lassen Sie den Ist-Zustand vorab vor Ort beurteilen.
Preisrecherche & Marktdaten Schweiz · Stand 2026-06

Unsere Daten zu Gesamtsanierung basieren auf laufender Auswertung von Schweizer Offerten, branchen­öffentlichen Preisempfehlungen und kantonalen Förderprogrammen — sorgfältig recherchiert und transparent ausgewiesen. Auf Wunsch holen wir Ihnen über unser Formular unverbindliche Offerten von passenden Betrieben aus Ihrer Region. Für Sie ist das kostenlos.

Hinweise auf abweichende Marktpreise senden Sie bitte über das Kontaktformular. Detaillierte Methodik unter Über uns & Methodik.

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