Die Schweiz investiert massiv in die Energiewende. Für Hausbesitzer bedeutet das: Tausende Franken Fördergelder für energetische Sanierungen. Von Wärmepumpen über Solaranlagen bis zur Fassadendämmung – hier finden Sie alle aktuellen Programme.
Das Gebäudeprogramm (national)
Das Gebäudeprogramm ist das wichtigste nationale Förderinstrument. Es unterstützt: Heizungsersatz (Öl/Gas durch Wärmepumpe): CHF 4’000–12’000. Wärmedämmung (Dach, Fassade, Fenster): CHF 20–60/m². Solaranlage (PV): Einmalvergütung ca. CHF 350/kWp. Ladestation E-Auto: Je nach Kanton CHF 500–2’000.
Kantonale Unterschiede
Jeder Kanton hat eigene Förderprogramme. Besonders grosszügig: Zürich, Bern, Basel, Luzern. Weniger: Appenzell, Glarus, Uri. Die Beiträge können sich um bis zu 100% zwischen Kantonen unterscheiden.
So beantragen Sie Fördergelder
- Energieberatung durchführen (oft kostenlos bei der Gemeinde)
- Massnahmen definieren und Offerten einholen
- Förderantrag online einreichen (franken-energie.ch)
- Bewilligung abwarten (4–12 Wochen)
- Arbeiten ausführen lassen
- Fertigstellungsmeldung mit Rechnungen einreichen
- Förderbeitrag erhalten
Steuerliche Vorteile
Energetische Sanierungen können Sie zusätzlich von den Steuern abziehen. Je nach Kanton und Steuersatz sparen Sie nochmals 20–40% der Investition. Besonders lohnend: Massnahmen auf mehrere Steuerjahre verteilen.
Fazit
Die Kombination aus Fördergeldern und Steuerabzügen kann 30–50% der Investitionskosten decken. Informieren Sie sich frühzeitig und nutzen Sie diese Möglichkeiten – sie machen energetische Sanierungen deutlich attraktiver.