Energetische Sanierung: Alle Förderprogramme der Schweiz 2026

Die Schweiz investiert massiv in die Energiewende. Für Hausbesitzer bedeutet das: Tausende Franken Fördergelder für energetische Sanierungen. Von Wärmepumpen über Solaranlagen bis zur Fassadendämmung – hier finden Sie alle aktuellen Programme.

Das Gebäudeprogramm (national)

Das Gebäudeprogramm ist das wichtigste nationale Förderinstrument. Es unterstützt: Heizungsersatz (Öl/Gas durch Wärmepumpe): CHF 4’000–12’000. Wärmedämmung (Dach, Fassade, Fenster): CHF 20–60/m². Solaranlage (PV): Einmalvergütung ca. CHF 350/kWp. Ladestation E-Auto: Je nach Kanton CHF 500–2’000.

Kantonale Unterschiede

Jeder Kanton hat eigene Förderprogramme. Besonders grosszügig: Zürich, Bern, Basel, Luzern. Weniger: Appenzell, Glarus, Uri. Die Beiträge können sich um bis zu 100% zwischen Kantonen unterscheiden.

Tipp: Stellen Sie den Förderantrag IMMER VOR Baubeginn. Nachträgliche Anträge werden praktisch nie bewilligt.

So beantragen Sie Fördergelder

  • Energieberatung durchführen (oft kostenlos bei der Gemeinde)
  • Massnahmen definieren und Offerten einholen
  • Förderantrag online einreichen (franken-energie.ch)
  • Bewilligung abwarten (4–12 Wochen)
  • Arbeiten ausführen lassen
  • Fertigstellungsmeldung mit Rechnungen einreichen
  • Förderbeitrag erhalten

Steuerliche Vorteile

Energetische Sanierungen können Sie zusätzlich von den Steuern abziehen. Je nach Kanton und Steuersatz sparen Sie nochmals 20–40% der Investition. Besonders lohnend: Massnahmen auf mehrere Steuerjahre verteilen.

Fazit

Die Kombination aus Fördergeldern und Steuerabzügen kann 30–50% der Investitionskosten decken. Informieren Sie sich frühzeitig und nutzen Sie diese Möglichkeiten – sie machen energetische Sanierungen deutlich attraktiver.

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